Feel Senigallia wird Sie daran erinnern, was Sie tun können und welche aufregenden Neuigkeiten es in der Stadt (und den umliegenden Gebieten) gibt.
KIRCHE DEL PORTONE
Die Geschichte der Kirche Santa Maria della Neve, die allgemein als „Chiesa del Portone“ bekannt ist, wurzelt im Mittelalter, als sie sich noch innerhalb der Stadtmauern befand. Später wurde sie abgerissen und aufgegeben, woraufhin ein neuer Platz für den Bau einer weiteren, erneut „Santa Maria della Neve“ gewidmeten Kirche gefunden wurde – der heutigen Chiesa del Portone.
Die Kirche hat einen rechteckigen Grundriss und ist in drei Schiffe unterteilt. Diese Dreischiffigkeit ist bereits an der Außenfassade erkennbar, da sich neben dem Hauptportal zwei Seitenportale befinden, die den jeweiligen Schiffen entsprechen.
Über jedem Seitenportal befinden sich Mosaik-Triforien. Im rechten Triforium ist im mittleren Fenster die Jungfrau Maria dargestellt, während im linken Triforium, ebenfalls in der mittleren Öffnung, der Heilige Johannes der Täufer zu sehen ist. Letzterer befindet sich passenderweise auf der Höhe des nahegelegenen Taufbeckens und ist an der Schriftrolle mit der Aufschrift „Ecce Agnus Dei“ erkennbar; zudem trägt er ein kleines Lamm auf den Armen.
Das Innere der rechteckigen Kirche ist an den Wänden durch Gemälde geprägt, welche die sieben Sakramente darstellen. Man beginnt beim Eintreten an der linken Wand, wo – direkt am Taufbecken – die Taufe Christi im Jordan zu sehen ist, gefolgt von der Firmung, der Eucharistie und der Versöhnung (Beichte).
An der rechten Wand endet die Darstellung mit der Priesterweihe und der Ehe. Das letzte Bild in dieser Aufzählung stellt eigentlich kein Sakrament dar, sondern zeigt den Moment, als Papst Pius XI. den Neuanfang der Chiesa del Portone nach ihrem jüngsten Wiederaufbau einleitete. Dieser wurde nach dem verheerenden Erdbeben notwendig, das die Stadt Senigallia im Jahr 1930 erschüttert hatte.
Im Presbyterium fällt der Blick auf ein großes Kruzifix im Zentrum der Apsiswand. Es wird von vier Glasfenstern flankiert, auf denen vier Personen zu erkennen sind, die der Kreuzigung und dem Tod Christi beiwohnten: Maria Magdalena, die Jungfrau Maria als Gottesmutter, der Evangelist Johannes und der Heilige Longinus.
Wenn Sie sich nun umdrehen, können Sie über dem Eingangsportal die prächtige Orgel aus der Werkstatt Pincetti bewundern. Eine wunderbare Pfeifenorgel, die auch heute noch häufig genutzt wird, besonders im Sommer anlässlich des „Festival Organistico“.
Feel Senigallia wird Sie daran erinnern, was Sie tun können und welche aufregenden Neuigkeiten es in der Stadt (und den umliegenden Gebieten) gibt.