Museo del giocattolo antico

Das Museum befindet sich im historischen Zentrum von Senigallia, in den ehemaligen Stallungen des antiken und imposanten Palastes Monti Malvezzi aus dem 18. Jahrhundert. Es beherbergt eine wertvolle Sammlung antiker Spielzeuge, die vom 19. Jahrhundert bis in die unmittelbare Nachkriegszeit reicht.

Hier ist die vollständige und sorgfältige Übersetzung Ihres Textes ins Deutsche, die den eleganten und historischen Ton des Originals beibehält:
Das Spielzeugmuseum im Palazzo Monti Malvezzi

Das Museum befindet sich im historischen Zentrum von Senigallia, in den ehemaligen Stallungen des antiken und imposanten Palazzo Monti Malvezzi aus dem 18. Jahrhundert. Nach einer sorgfältigen Restaurierung und einer von Gabriele Ogiva kuratierten Gestaltung erstrahlen diese Räumlichkeiten nun wieder in ihrem ursprünglichen Glanz. Das Museum beherbergt eine wertvolle Sammlung antiker Spielzeuge, die vom 19. Jahrhundert bis in die unmittelbare Nachkriegszeit reicht.

Die dreiundzwanzig Vitrinen werden von einem historisch-künstlerischen Pfad begleitet, der von der künstlerischen Leiterin Elena Turchi kuratiert wurde, um die Spielzeuge in ihren jeweiligen soziokulturellen Kontext einzuordnen. Eine der Vitrinen zeigt Reproduktionen antiker Spielzeuge und Puppen aus der Römerzeit – wie die berühmte Puppe der Crepereia Tryphaena. Diese wurden von Lorenzo und Anna Marconi vom Orient Express Senigallia angefertigt, einem der Aushängeschilder der Stadt.

Den Rahmen des Museums bilden ein kleines Theater, das für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung steht, sowie ein Literatencafé mit wertvollen Kunst- und Literaturbüchern. Alles befindet sich in einem Ambiente voller Charme und Eleganz, das bis ins kleinste Detail gepflegt ist. Es ist ein Ort, der jene besondere Faszination ausstrahlt, die nur seltene und antike Dinge hervorrufen können – kurz gesagt, ein Unikat. Wir hoffen, dass sich dieses Haus zu einem multifunktionalen Kulturzentrum von höchster Qualität entwickelt, das der Stadt und allen Besuchern offensteht.

Das Museum freut sich zudem darauf, die Geschichte des antiken Spielzeugs auch Schulen vorzustellen. Fachkundige Führer nehmen die Schüler mit auf eine Zeitreise durch die Jahrhunderte, um die faszinierende Geschichte jener Spielzeuge zu entdecken, die bereits die Urgroßeltern ihrer Großeltern begeisterten – eine Geschichte, die selbst vielen Erwachsenen kaum bekannt ist.

Historische Einführung

Seit Anbeginn der Zeit begleiten Spielzeuge die Geschichte der Menschheit. Ein geschliffener Stein, ein Stoffrest oder ein Stück Holz genügten oft schon, um die Fantasie zu entzünden. Doch betrachtet man die Kindheit selbst, wird das Thema komplexer, da Kinder und ihre Bedürfnisse nicht in jeder Epoche gleich wahrgenommen wurden. Geschichte, Kunst sowie soziologische, psychologische und archäologische Ansätze verschmelzen hier zu einer kaleidoskopischen Reise durch die Jahrhunderte.

In der Antike, etwa bei den Griechen und Römern, galt die Kindheit lediglich als eine Übergangsphase zum Erwachsenenalter. In den „dunklen“ Jahrhunderten des Mittelalters existierte das Konzept der Kindheit im modernen Sinne kaum. Erst in der Renaissance schuf die Erfindung des Buchdrucks eine erste Trennung zwischen jenen, die lesen und schreiben konnten, und jenen, die es noch lernen mussten.

Man musste bis zur Aufklärung im 18. Jahrhundert warten, um von einer echten „Frage der Kindheit“ sprechen zu können. Jean-Jacques Rousseau, der Vater der modernen Pädagogik, beschrieb in seinem Werk Émile die Kindheit als eine grundlegende Phase der menschlichen Entwicklung – einen sensiblen Moment, in den man so wenig wie möglich eingreifen sollte, da das Kind in seiner ursprünglichen Güte als vollkommenes Wesen aus den Händen des Schöpfers hervorgeht.

Im 19. Jahrhundert, dem Zeitalter des Positivismus, des Fortschritts und des Bürgertums, sollte das Spielzeug jeden Aspekt des echten Erwachsenenlebens widerspiegeln. Schaukelpferde und Schwerter als Symbole der Macht waren den Kindern reicher Familien vorbehalten, während Handwerkskinder oft Miniaturwerkzeuge erhielten, um sich auf die Rolle ihres Vaters vorzubereiten. Und die Mädchen? Sie wurden durch Puppen auf ihre künftige Rolle als Ehefrauen und Mütter vorbereitet. Victor Hugo schrieb dazu passend: „Das erste Kind ersetzt die letzte Puppe.“

Lassen Sie sich durch die Ausstellung führen – eine Reise durch den Charme und die Schönheit von Spielzeugen, die bis heute die Fantasie von Jung und Alt beflügeln.
Palazzo Monti Malvezzi

Das Theater-Museum ist in den Stallungen des Palazzo Monti Malvezzi untergebracht, der sich innerhalb der antiken Mauern des „Pentagono Guidubaldino“im Herzen Senigallias befindet. Das Gebäude wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Auftrag von Matteo Monti, einem wohlhabenden Kaufmann, errichtet.

Als eines der bedeutendsten historischen Gebäude der Stadt besticht es durch den Kontrast zwischen der soliden, schlichten Außenstruktur und den prächtigen Fresken, die die Gewölbe der Beletage (Piano Nobile) schmücken. In diesen Sälen ließ Giovanni Paolo Monti bereits im Jahr 1727 – dem Zeitgeist des Adels folgend, der Vergnügen und Spektakel liebte – das erste private Privattheater der Stadt einrichten.

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Fahrpläne

Da martedì a domenica
10.30/12.30 – 17.00/19.30
Periodo estivo anche 21.30/23.30
Possibili variazioni di orario
E‘ preferibile la prenotazione telefonica

Aperto tutto l’anno
 

ticket

KOSTEN

Regulärer Eintritt: 4,00 €
Eintritt für Kinder (bis 12 Jahre): 2,00 €

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FÜHRUNGEN

Für Informationen rufen Sie bitte unter +39 334 1532782 an.
Der Preis für die Führung ist im Ticketpreis enthalten.

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