Feel Senigallia wird Sie daran erinnern, was Sie tun können und welche aufregenden Neuigkeiten es in der Stadt (und den umliegenden Gebieten) gibt.
Die Synagoge aus dem 17. Jahrhundert befindet sich seit 1634 im jüdischen Ghetto. Das Bauwerk in Sichtmauerwerk verfügt über fünf Fenster mit Fensterbänken aus Istrien-Stein sowie einen Gebetssaal mit bifokalem Grundriss, in dem der Aron (Heiliger Schrein) und die Bimah (Lesepult) aus Holz gefertigt sind. Von besonderem Interesse ist zudem die Balustrade der ursprünglichen Bimah aus geschnitztem Holz, deren mit Gold überzogene Voluten pflanzliche Motive darstellen.
Das Ghetto wurde 1633 infolge des ersten päpstlichen Erlasses von Papst Urban VIII. eingerichtet. Es galt als autonome Stadt mit eigener religiöser, administrativer sowie richterlicher Organisation und diente den Juden von Senigallia über zwei Jahrhunderte lang – bis zur Einigung Italiens – als verpflichtender Wohnsitz. In Zeiten der stärksten Belegung beherbergte das Ghetto bis zu tausend Menschen
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