Feel Senigallia wird Sie daran erinnern, was Sie tun können und welche aufregenden Neuigkeiten es in der Stadt (und den umliegenden Gebieten) gibt.
Eine sehr alte Süßspeise, über die bereits der lateinische Schriftsteller Columella im Jahr 65 n. Chr. berichtete. Der Name „Lonzino“ leitet sich direkt von seiner Form ab, die an ein Schweinefilet (Lonza) erinnert. Die Zutaten und die Art der Zubereitung sind über die Jahrhunderte hinweg unverändert geblieben.
Es werden Feigen der Sorten Dottati oder Brogiotti verwendet. Diese werden getrocknet und mit den anderen traditionellen Zutaten der einfachen bäuerlichen Küche vermengt: Mandeln, kleine Walnussstücke und Sternanissamen. Gelegentlich wird die Masse mit etwas Sapa (einem lange eingekochten Traubenmost) oder Mistrà (einem durch Mazeration von Anisfrüchten in Alkohol gewonnenen Likör) verknetet und anschließend in Feigenblätter eingewickelt. Der Lonzino hat eine goldbraune Farbe, ist kompakt sowie fest und präsentiert sich, in nicht zu dünne Scheiben geschnitten, optisch als feine Textur. In der Nase nimmt man sofort reife Früchte mit einer einhüllenden Anisnote wahr.
Wird er mit Sapa serviert, kommt seine allgemeine Süße mit Karamellnoten noch besser zur Geltung. Er passt hervorragend zu einem halbfesten, mittelreifen Käse und einem Glas Passito (Strohwein).
Feel Senigallia wird Sie daran erinnern, was Sie tun können und welche aufregenden Neuigkeiten es in der Stadt (und den umliegenden Gebieten) gibt.