Pecorelle

Der Tradition nach sind diese Kekse ein typisches Gebäck für die Weihnachtszeit: Die „Pecorelle“ (wörtlich: Schäfchen) wurden am Tag vor dem Dreikönigsfest gebacken und anschließend verwendet, um die „Palma della Befana“ (den Dreikönigszweig) zu schmücken.

Zu diesem Anlass wurde in den Häusern von Corinaldo ein großer Lorbeerzweig aufgestellt, der mit Bonbons, Pralinen, Orangen, Mandarinen und natürlich den „Pecorelle“ dekoriert wurde. Der Name dieser gefüllten Kekse, die für das Fest zubereitet werden, leitet sich von ihrer Form ab: Die klassische Form ähnelt einem leichten Halbmond und weist die charakteristischen Einkerbungen auf der Oberfläche auf.

Es gibt nicht das eine, einzige Rezept für die „Pecorelle“, sondern vielmehr zahlreiche Varianten, die von den Familien in Corinaldo sorgsam gehütet werden, um dieses wunderbare traditionelle Gebäck aus einfachen Zutaten immer wieder neu zu erschaffen. Der Keks besteht aus einem Teig aus Mehl, Öl, Zucker und Weißwein, der eine äußerst geschmacks- und aromareiche Füllung umschließt. Diese setzt sich aus eingekochtem Traubenmost (Mosto ristretto), Paniermehl, Walnüssen, Orangenschale und Zimt zusammen.

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